Sonntag, 27. Mai 2012

Zickezacke ...


... gar nicht kacke. Hoi, hoi, hoi!

Heute habe ich unsere Sofas neu eingekleidet. Schon lange sehe ich in diversen Einrichtungs-Blogs immer wieder Kissen mit Zickzack-Muster. Nur habe ich nie einen Laden gefunden in dem man diese wunderschönen Kissenklamotten kaufen kann. Nach langer Suche habe ich nun bei DaWanda Stoff gefunden aus dem ich nun endlich meine Wunschkissen selbst nähen konnte. Das erfreuliche Ergebnis, ist auf dem Bild zu sehen. Voilà unser neues, altes Wohnzimmer. Was so ein paar Kissen für einen Unterschied machen können!

Freitag, 25. Mai 2012

Lucky day!

Heute ist ein toller Tag. Angefangen bei diesem wunderschönen Wetter mit Sonnenschein und leichter Brise, meinem neuen Rock und der leckeren Pizza im Biergarten heute Mittag. Weiter mit einer gaaanz tollen Chefin, die sich sehr um das Wohl Ihrer Mitarbeiterin kümmert und äußerst lieben und lustige Kollegen. Zum Tagesende dann ein eigentlich nicht geplantes Skype-Telefonat mit dem besten Ehemann der Welt, der gute Laune hatte und mich beauftrag hat einen Urlaub in Thailand oder sonstwo in Asien für diesen Herbst zu planen.

Über Geheimtipps, was man unbedingt gesehen haben MUSS oder welche Länder/Sehenswürdigkeiten wir auf keine Fall verpassen dürfen, würde ich mich sehr freuen!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Ich will jetzt Sommer!



Oder zumindest Sonnenschein und ein bisschen Wärme! Bei den Temperaturen, die es heute Nacht geben soll, könnte ich mein Eis glatt draußen gefrieren lassen. In großer Sommersehnsucht habe ich aber schon jetzt ein Meloneneis zubereitet - bzw. eigentlich nur Melonen umformatiert:

Zubereitung
Honigmelone Stücke schneiden und mit dem Zauberstab pürieren. Wassermelone in Stücke schneiden und mit und mit dem Zauberstab pürieren. Die pürrierte Wassermelone durch ein Küchenkrepp passieren. Nacheinander die beiden pürierten Melonen in Eisförmchen gießen - dadurch entsteht ein marmorierter Effekt. Guten Appetit!

Samstag, 12. Mai 2012

5 magiche Momente

Momente die ich mag. Es ist immer wieder schön, sich die kleinen Dinge, die einen glücklich machen, bewusst zu machen. Deshalb schreibe ich sie hier auf:

* Das "Ahh Gefühl, wenn man zum ersten Mal im Jahr fühlt,
* dass es Frühling wird
* Das frische, lebendige Grün des Frühlings
* Am Wochenende früh morgens aufwachen und mit einer
* Tasse Kaffee auf die Holzdielen der Terrasse sitzen
* Auf dem Sofa ausruhen, wenn die Bude frisch gewienert ist
* Wenn man nicht aufhören kann ein Buch weiter zu lesen,
* weil es so spannend ist 

Was sind Deine magichen Momente?

Donnerstag, 3. Mai 2012

Tofuwabohu

Tofu und ich - wir haben uns bisher nur entfernt gekannt. Als ich gestern einkaufen war, lag er dann auf einmal vor mir und hat mich tatsächlich angelacht: ein Bärlauchtofu. Den hab ich dann Schnitzel-style-mäßig zu einem Salat verwurstet. Hier das Rezept:

Zutaten für den gebratenen Tofu
Bärlauchtofu
1 Ei
Sesam
Haferflocken
etwas Mehl
Sesamöl
Salz

Zutaten für den Salat
Gemischter Salat (hier Demeter Salatmischung)
3 Radieschen
1 Frühlingszwiebel
1 EL Erdnussöl
1 EL Himbeeressig
2 TL körniger Dijonsenf à l' Ancienne
1-2 TL Honig
Paprika edelsüß
Salz&Pfeffer

Zubereitung
Den Tofu in Stifte schneiden. Das Ei mit Salz und Paprikapulver verquirlen. Der Bärlauch hatte bereits genug schärfe - also kein Pfeffer. Die Stifte in Mehl, dann Ei und zuletzt in Sesam oder Haferflocken wälzen. Mit Sesamöl goldbraun anbraten.
Für den Salat 1 EL Erdnussöl mit 1 EL Himbeeressig, 2 TL körnigem Senf und 1-2 TL Honig mischen. Mit Salz&Pfeffer würzen. Das Dressing mit dem Salat, den klein geschnittenen Radieschen und Frühlingszwiebeln mischen. Guten Appetit!

Sonntag, 29. April 2012

Katar

Blick von der Dachterasse auf die Skyline und das Museum of Islamic Art, Doha

Restaurantstraße in den Souks

Gefärbte Küken in den Souks

Mangomeile im Supermarkt
Gewürzregale im Supermarkt

Café im Park des Museum of Islamic Art
Ausflug durch die Wüste zum Binnenmeer, das Katar von Saudi-Arabien trennt

Al Zubarah Fort

















Mathaf, Arab Museum of Modern Art









































































































Wahrscheinlich hätte ich Katar nie in meinem Leben bereist. Außer der Fußball WM, die hier 2022 stattfinden soll, hatte ich ehrlich gesagt auch noch nie davon gehört. Jetzt hat es aber meinen Mann beruflich für längere Zeit hier her verschlagen und deshalb besuche ich ihn hier nun zum zweiten Mal. Eigentlich ist es sehr interessant gerade ein Land, das man sonst nicht als Reiseziel auserchoren hätte, und auch einmal einen Teil der arabischen Welt, kennen zu lernen.

Es ist ein sehr kleines Land: gerade mal 80 km breit und 180 km lang. Die Hauptstadt ist Doha, in der auch mein Mann wohnt. In Katar wohnen ca. 60 % Ausländer. Hauptsächlich sind diese Ausländer arme Inder und Asiaten, die hier unwürdig wenig verdienen, aber immer noch mehr als in ihrem Heimatland. Das Land ist aufgrund der ernormen Gasvorkommen sehr reich und Doha wächst unglaublich schnell, vor allem in die Höhe. Hier sieht man alle paar Meter einen Neubau und unzählige Kräne.

Das erste das einem in Katar auffällt, ist der wirklich nervenaufreibende Verkehr. In der Stadt beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 80 km/h und die Straßen sind meistens 3-spurig in jeder Richtung mit zahlreichen Kreisverkehren. Fußgängerampeln gibt es kaum. Katar hat eine der höchsten Verkehrstotenrate der Welt. Wärend dem Autofahren habe ich meistens eine Hand krampfhaft in den Sitz gekrallt und die andere klammerst dich am Türgriff fest. Mit der Zeit gewöhnt man sich zum Glück etwas an das Verkehrschaos. Als ich letztes Jahr hier war, bin ich dummerweise einen Tag vor dem Nationalfeiertag zurück geflogen… und hätte fast meinen Flieger verpasst. Die Kataris feiern diesen Feiertag nämlich auf der Straße. Sie parken alle Straßen zu und lassen Ihre Motoren aufheulen und die Auspuffe knallen. Ich fand es ehrlich gesagt fast beängstigend, mal abgesehen davon, dass ich auf 180 war, weil ich deswegen fast meinen Flug verpasst habe. Ein Krankenwagen hätte da auch keine Chance gehabt durch zu kommen – das möchte man sich gar nicht vorstellen.

Auf ein Auto ist man in Katar auf jeden Fall angewiesen. Viel Kulturelles gibt es nicht, da der Sand alles schnell zerstört und begräbt. Das Al Zubarah Fort befindet sich an der Landesspitze neben den Ausgrabungen eines alten Dorfes. Die beiden Sehenswürdigkeiten gehören zu den wenigen erhaltenen des alten Katar. Außerdem kann man natürlich eine Tour mit dem Allradantrieb durch die Wüste machen und über die Dünnen fegen, was wirklich sehr viel Spaß macht! Zur Unterhaltung hat man sonst nur wenig Abwechslung: man kann in vielen Restaurants mit regionaler oder internationaler Küche essen gehen oder in den gigantischen Einkaufszentren shoppen. Hier gibt es wirklich Alles. Die Souks wurden vor einigen Jahren neu gebaut, sind aber auf alt getrimmt. Hier sieht es aus, wie man sich es in einem arabischen Land vorstellen würde. Das mögen die Kataris genau so gerne wie die Touristen auch. Hier gibt es allerhand Schnickschnack, aber auch nützliche Dinge wie Töpfe oder Werkzeug zu kaufen. Auf den zahlreichen Dachterrassen kann man wunderbar Essen gehen. Z.B syrisch – mhhhh!

Zwei Museen sind auch noch zu empfehlen: das Museum of Islamic Art und das Mathaf/Arab Museum of Modern Art. In letzterem waren wir bei einer sehr beeindruckenden Ausstellung des chinesischen Künstlers Cai Guo-Qiang. Er „malt“ Bilder mit Schießpulver, das er mit Schablonen auf einem Untergrund aufbringt und dann entzündet. Außerdem leitet er die Ausstellung hier in Doha ein, indem er die Spuren der arabischen Welt, die durch frühere Handelsbeziehungen in seiner Heimatstadt Quanzhou hinterlassen wurden, aufzeigt. So tragen beispielsweise die Steine vor und im Museum arabische Gravuren, die er von Grabsteinen aus seiner Heimat übertragen hat. Eine Ausstellung und auch die Website von Cai Guo-Qiang sind auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Bei YouTube finden sich außerdem zahlreiche Videos seiner Feuerwerke, die er ebenfalls mit Schießpulver inszeniert. 

Jetzt neigt sich mein Urlaub hier leider langsam dem Ende zu. Am 1. Mai fliege ich zurück. Aber wie ich sehe, wird der Temperaturschock nicht all zu groß werden – in Deutschland ist schönes, warmes Wetter. Also bis ganz bald!

Dienstag, 24. April 2012

Funktioniert immer

Wenn ich mal keine Lust habe mir großartig etwas auszudenken, was ich kochen könnte, dann mache ich mir ein Kokosnuss-Curry. Einfach den Curry oder die Curry-Paste mit etwas Öl in einer Pfanne rösten, unterschiedliches Gemüse klein schnibbeln und dazugeben, mit Kokosnussmilch ablöschen, würzen, fertig! Schmeckt immer gut und ist eine gute Möglichkeit alles Gemüse, das weg muss, zu verarbeiten. Aber jetzt noch einmal von vorn und ausführlich - das Rezept zum Foto:

Zutaten
2 Karotten
1 Pastinake
1 Süßkartoffel
1 Paar Bohnen
(keine Ahnung wie man die nennt... auf englisch heißen sie Boarder Beans, ich glaube auch nicht, dass es die in Deutschland zu kaufen gibt. Außerdem hatten die dann noch eine ziemlich massive Haut - nicht empfehlenswert ;-) Also vielleicht einfach Zuckerschoten nehmen oder etwas Ähnliches)

1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kokosnussmilch
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
Curry Mischung (Arabic Mix)
Erdnussöl
Sojasauce
ca. 4 Minzblätter

Zubereitung
Das Gemüse klein schneiden, die Zwiebel in breite Streifen schneiden, den Knoblauch klein hacken. Die Süßkartoffel entweder sehr klein schneiden, oder vorher mit etwas Öl und Salz im Ofen garen. Den Curry mit etwas Öl in einer Pfanne anrösten und die Zwiebeln und den Knoblauch beigeben. Dann das Gemüse in der Pfanne mit anbraten und die abgetropften Kichererbsen dazugeben. Mit Kokosnussmilch ablöschen und etwas einkochen. Mit Sojasauce und  Ingwer abschmecken. Kleingeschnittene Minzblätter dazugeben. Guten Appetit!
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